Deutschlands Omnibusfreunde arbeiten fortan enger zusammen. Insgesamt 16 Mitglieder haben sich jetzt zur "Arbeitsgemeinschaft deutsche historische Omnibusse und -clubs" (AdhOC) zusammengeschlossen. Darunter befinden sich Museumsvereine wie der
Hamburger Omnibus-Verein
e.V. (HOV) und die
Omnibusfreunde Marburg
e.V. (OFM), Publikationsorgane in Sachen Omnibus wie die Fachzeitschrift
"
Omnibusspiegel" und Deutschlands größtes Online-Busmagazin "stadtbus.de", der "Omnibus-Modell-Shop Rhein-Ruhr" (OMS) in Essen sowie elf Einzelpersonen, die aus Liebe zum Omnibus eigene Internet-Seiten mit Busfotos und Nahverkehrs-Informationen ins Netz stellen.
Als erste Aufgabe hat sich die neue Arbeitsgemeinschaft, die sich selbst nicht als Verein, sondern als lockerer Zusammenschluss Gleichgesinnter versteht, eine bessere Koordination der Bus-Angebote im Internet vorgenommen. Die 16 Webseiten der adhoc-Mitglieder sind als "Webring" zusammengeschaltet, der ein aufeinanderfolgendes Abrufen aller adhoc-Teilnehmerseiten, eine
willkürliche Auswahl irgendeiner Zufallsseite
oder auch die
Auflistung aller Mitglieder
mit Angabe ihrer jeweiligen Arbeitsschwerpunkte erlaubt.
Zur Verbesserung des Meinungs- und Erfahrungsaustauschs wurde zudem ein
Online-Diskussionsforum
eingerichtet, das - auch über größere Entfernungen hinweg - einen einfachen Informationsaustausch über alte Busse, Ersatzteile, Technische Fragen oder auch nur Ansichten zu aktuellen Entwicklungen gewährleistet. Ebenso wird ein
Terminkalender
für alle Veranstaltungen zum Thema Omnibus angeboten.
Vorhaben für eine weitere Zusammenarbeit der Busliebhaber sind die Information über und der Austausch von Ersatzteilen für Museumsbusse sowie die gegenseitige Unterstützung bei ihrer musealen Erhaltung.
Schließlich plant die Arbeitsgemeinschaft auch eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit für die in ihr zusammengeschlossenen Busmuseen. Immerhin verfügen die adhoc-Mitglieder zusammengenommen über 27 historische Omnibusse und einen Bus-Anhänger.
"Während andere sich gerne an ihre einstigen Personenwagen erinnern und Pkw-Oldtimer pflegen, engagieren wir uns für alte Busse", erklärt
adhoc-Sprecher Franz-Josef Hanke. "Gerade dieses umweltfreundliche und sozialverträgliche Verkehrsmittel verdient mehr Aufmerksamkeit und Zustimmung. Unsere Traditionspflege in Sachen Bus verstehen wir auch als Werbekampagne für den öffentlichen Nahverkehr von heute." Franz-Josef Hanke am 19.01.2000, 19.01 Uhr Druckversion der AdhOC-Pressemitteilung 1
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adhoc, der Arbeitsgemeinschaft deutsche historische Omnibusse und -clubs